| Videoüberwachung |
Videoüberwachung
Klassische Videoüberwachungsanlagen bestehen aus mindestens einer Minikamera, einem Digitalrecorder und einem Monitor. Diese drei Komponenten werden miteinander verkabelt und erlauben nun die Überwachung eines Raumes oder eines Gebietes im Blickwinkel der Kamera. Alternativ zur Verkabelung können auch Funksender zum Einsatz kommen. Die meisten Kameras sind zumindest manuell schwenkbar. Teurere Versionen können auch über eine elektronische Fernbedienung ihren Blickwinkel und damit den Einsichtsbereich ändern. Die verwendeten Kameras sind meist recht kleinformatig. Für den Einsatz im Außenbereich sollten sie unbedingt wasserdicht sein. Beim privaten Einsatz verwendet man gern unauffällige, kleine Stiftkameras. Wer mehrere Räume überwachen möchte oder größere Gebiete beobachten will, sollte eine größere Anzahl Kameras mit unterschiedlichen Blickwinkeln installieren.
Einen besonderen Benutzerkomfort bieten Multiplexe Recorder. Sie ermöglichen eine Wiedergabe der Bilder in Echtzeit. Dabei kann man mit einer hervorragenden Bildqualität und Sichtbarkeit feinster Details rechnen. Diese Digitalrecorder der besonderen Art schaffen es, Aufzeichnungen von 4-16 Kameras gleichzeitig vorzunehmen. Solche Recorder sind in der Lage, die Aufnahme über virtuelle Netzwerke an andere Orte zu übertragen. So hat man auch an seinem PC, Laptop oder internetfähigen Handy die Möglichkeit, die Videoüberwachungsdaten zu empfangen. Einen wesentlichen Anteil an der Qualität der Bilddarstellung hat auch der Monitor. Neben CRT -Monitoren werden TFT -Monitore eingesetzt. TFT Monitore sind langlebig und sparen Platz. CRT Monitore sind in einigen Situationen besser stapelbar und bieten teilweise die optimalere Farbtreue und Auflösung. Die richtige Auswahl wird vom Einsatzort bestimmt. |

Videoüberwachungsanlagen werden sowohl in Firmen, öffentlichen Einrichtungen, als auch auf privaten Grundstücken eingesetzt. Je nach Sicherheitsbedarf wählt man unterschiedliche Komponenten, um die kritischen Bereiche zu überwachen.
Dabei sollte man unbedingt auf die gesetzlichen Vorschriften achten, da eine permanente Überwachung anderer Menschen ohne deren Zustimmung nicht erlaubt ist. Bereits die ständige Ausrichtung der Kamera auf den Eingangsbereich des Nachbarhauses kann eine Gesetzesüberschreitung bedeuten. Über die genauen Installationsvorschriften sollte man sich bei einem Sicherheitstechnik-Unternehmen ausführlich erkundigen. Sicherheitstechnikfachleute können auch die Installation der Videoüberwachungsanlage übernehmen.
Eine besondere Bedeutung für die gute Auswertbarkeit der Aufnahmen hat die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Da viele
Der Digitalrecorder sorgt für die Speicherung der Aufnahmen. Bei der Anschaffung sind Festplattenrecorder den einfachen Digitalrecordern mit beschreibbaren DVDs vorzuziehen. Festplattenrecorder haben eine wesentlich höhere Aufnahmekapazität und können somit über längere Zeiträume betrieben werden.