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19 | 05 | 2012
Hitzemelder

Hitzemelder

Hitzemelder, auch Wärmemelder genannt, alarmieren ihre Umgebung wenn eine bestimmte Raumtemperatur, z.B. 60°C, überschritten wird. Sie schlagen ebenfalls Alarm, sofern die Raumtemperatur überdurchschnittlich schnell ansteigt und greifen dabei auf die Thermodifferenzialauswertung zurück.

Diese technischen Geräte eignen sich als Brandmelder für rauchige, staubige Räume wie Küchen und Werkhallen, in denen ein Rauchmelder wiederum Fehlalarm auslösen würde. In Büros werden Wärmemelder auch mit Sprinkleranlagen kombiniert, die beim Überschreiten der zulässigen Höchsttemperatur die Räume mit Löschwasser beregnen.

Hitzemelder eignen sich nicht für Schlaf- und Aufenthaltsräume, da sie relativ spät reagieren. Das würde zum Beispiel bei Schwelbränden und sich entwickelnden Giftgasen für schlafende Personen Erstickungsgefahr bedeuten, da die ansteigende Temperatur den Hitzemelder erst relativ spät auslöst.

Beim Zusammenstellen der passenden Brandschutzanlage ist es daher günstig, Rauchmelder, Hitzemelder und Rauchgasmelder entsprechend ihres idealen Einsatzgebietes in den Räumen zu verteilen.

 
Schlagzeilen
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